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Dr. Ute Steinhäuser

„Man muss sich daran gewöhnen, dass man jahrelang nicht eine Minute allein ist“ 

Dr. Ute Steinhäuser war Röntgenfachärztin und arbeitete an der Poliklink Dresden. Wegen der schlechten Versorgungslage, der mangelnden Reisemöglichkeiten und der schlechten Zukunftsperspektiven für die Kinder wollte das Ehepaar Steinhäuser die DDR verlassen. Im August 1975 versucht die Familie, in den Westen zu gelangen. Das Treffen mit den Fluchthelfern scheitert jedoch, einen Tag später wird das Paar von der Staatssicherheit abgeholt. Man versucht, ihnen nicht nur Republikflucht, sondern auch Spionage und Sabotage anzuhängen. Im Oktober 1977 wird Dr. Ute Steinhäuser zu sieben Jahren, ihr Ehemann zu 15 Jahren Haft verurteilt. Nach zwei Jahren kommt sie im Zuge einer Amnestie frei und wird in die DDR entlassen. Im November 1981 darf die Familie in die Bundesrepublik ausreisen.

Das Gespräch führten Schülerinnen und Schüler des Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums Heidelberg.

 

 

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