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Dietmar Riemann

„Ich habe immer versucht, um eine Verhaftung herumzukommen“ 

Nach seiner Ausbildung zum Fotograf war Riemann als Werksfotograf im Braunkohlekraftwerk Boxberg (Lausitz) tätig. Zu dieser Zeit versuchte das MfS, ihn als IM anzuwerben. Doch Riemann ging darauf nicht ein und enttarnte die Anwerbeversuche. Nach seinem Abschluss als Fotografenmeister und nach mehreren Preisen für seine Arbeit erhielt Riemann den Ruf als Architekturfotograf an die Deutsche Bauakademie Ost-Berlin. Zeitgleich absolvierte er in Leipzig ein Kunsthochschulstudium. Danach war er als Mitglied des Verbands Bildender Künstler als staatlich zugelassener Freiberufler tätig. Es folgten mehrere Ausstellungen und Publikationen, vor allem Bücher ohne Auftrag, in denen er sich kritisch mit der DDR auseinander setzte. Die Konsequenz dieser kritischen Haltung war ein Ausstellungsverbot. 1986 stellte Riemann einen Antrag auf Ausreise nach West-Berlin und auf Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR. 1989 durfte er in die Bundesrepublik ausreisen. Heute lebt Riemann als Fotograf in der Nähe von Heidelberg. Neben zahlreichen Ausstellungs- und Buchprojekten betreibt er die Webseite www.ddr-fotografie-riemann.de. Die dort abgebildeten Fotografien sind zugleich die Grundlage der unter der Überschrift „Fotografien aus der DDR – Die Sicht von Dietmar Riemann“ an der Universität Freiburg eingereichten Magisterarbeit.

Das Gespräch führten Schülerinnen und Schüler des Staufer-Gymnasiums Waiblingen.

 

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